Und weil’s so schön war, direkt noch ein Artikel hinterher.

Sie fühlt sich wirklich gut an, diese Eintrittskarte zum Immergut. Feste Pappe, tolles Design, ein blauer Himmel, der Lust auf mehr macht, und ein moderner Großstadtindianer.
Ich hatte das Glück, eins der Hardtickets zu erstehen und die Vorfreude wächst immer mehr! Schon ewig wollte ich dieses Festival besuchen, und jetzt wird es endlich in die Tat umgesetzt! Zwar kenne ich nur ein paar wenige der bestätigten Bands, doch das ist ja so egal.
Das Motto des diesjährigen Festivals:
ALLES INDIANER
Passt wie Faust aufs Auge: Ich liebe Indianer!!! Spätestens seit Winnetou, aber wahrscheinlich schon viel früher, als meine Brüder ihre Wildwest-Geschichten gelesen haben, z.B. das Was-ist-was-Indianer-Buch. Ich war nie auf der Seite der Cowboys – Indianer, das waren die wahren Helden! Und so freue ich mich auch auf dieses tolle Motto und bin gespannt, wie die Umsetzung einer Prärie in Neustrelitz wohl aussehen mag.
Es ist Frühling. Die ersten warmen Tage haben schon tausende Menschen auf die Straße gelockt, in den Parks sonnt sich jeder, der keinen Balkon hat, man isst Eis, fährt Fahrrad … und niest, röchelt und hustet, was das Zeug hält.
Frühlingszeit heißt Heuschnupfenzeit.
Es ist wirklich zum Verrücktwerden. Ich finde es so großartig, mit dem Fahrrad durch Berlin zu cruisen, lässig die Sonnenbrille auf der Nase, den Wind im Rücken. Und ich war auch wirklich zuversichtlich, dass ich von den vermalledeiten Pollen dank Cetirizin nichts mitbekommen würde. Doch denkste! Seit gestern geht gar nichts mehr. Zum Glück tränen meine Augen nicht, doch das Kratzen im Hals, die wundgeschneuzte Nase und der trockene Husten sind auch so schon Qual genug. Naja, machste nichts. Da musste jetzt durch. Ein bisschen Regen wäre schön, doch am Ende hilft nur eins: Die Hyposensibilisierung.
Und diesmal wirklich! Diese Woche mache ich einen Termin beim Allergologen1, mit dem ich dann einen Plan austüftel für den Herbst, wenn das Ganze starten kann.
Bis dahin kann ich nur hoffen, dass sich der Frühling beeilt und die Pollen bald wieder aus der Luft verschwunden sind.
Ein kleiner Fleck Erde am Niederrhein, unweit der holländischen Grenze. Zwischen Bauernhöfen und Wiesen, zwischen Kuhfladen und Mückenschwärmen gibt es da ein kleines Festival. Und so viele Lieblingsplätzchen an einem so kleinen Lieblingsplatz sind sonst wirklich schwer zu finden.
Der See.

Überall fröhliche Festivalbesucher, eine willkommene Abkühlung für heiße Augusttage, Wasserball, schwimmen, sich treiben lassen, in der Dämmerung die Musik der Hauptbühne herüberschallen hören …
Das Campinggelände.

Alles ist relativ sauber, man setzt auf gute Nachbarschaft und auch die Kuhfladen stören kaum. Zelte, Pavillions, Luftballons, Gitarre, Lagerfeuer, grillen, “Werwölfe aus dem Düsterwald”, relaxen …
Das Spiegelzelt.

Ein altes Zirkuszelt, dessen Name von den unzähligen Spiegeln an den Zeltwänden und den vielen Farben, die durch die Buntglasfenster ins Innere des Zeltes strömen, her rührt. Holzboden, eine kleine Bühne, ein kühles Bier, Jubel, verschwitzte Leute, intime Atmosphäre, Stille, zuhören, Applaus …
Das Festivalgelände.

Eine Bühne, ganz viel Platz. Merchandise, Kinderlachen, Entspannung, in der Sonne sitzen, in den Schatten flüchten, ein Becher kühles Wasser, Luftballons, Seifenblasen, eine kühle Dusche, Gekreische, Grinsegesichter, Musik bis zur Dämmerung und weiter …
Oh, wie freu ich mich auf das diesjährige Haldern Pop Festival!