15. Februar 2010

Endlich wieder Zeit!

Ich muss mich wieder einmal für die lange Schreibpause entschuldigen. So oft habe ich auf meinem Blog nachgeschaut, ob es neue Kommentare gibt – und jedesmal wurde mir erschreckend klar, dass natürlich niemand etwas schreibt, wenn von mir auch nichts Neues kommt! Furchtbar, und diese Erkenntnis Tag für Tag, ohne etwas daran ändern zu können.

Das hat nun – hoffentlich! – ein Ende. Pünktlich zum Klausuren- und Vorlesungsschluss dieses ersten Master-Semesters kündigt sich eine ganze Menge Zeit an. Zeit zum Lesen, zum Schreiben, zum Schwimmengehen, Kaffee trinken, Zeit, meine Lieben in Irland zu besuchen und Geburtstage zu feiern. So viel Zeit muss sein! Daneben habe ich natürlich immer noch genug zu tun, auch für die Uni. Aber das Schöne ist ja dieser endlich leergeräumte Hinterkopf. Ohne schlechtes Gewissen Promi-Dinner gucken. So bescheiden bin ich ;)

Doch weg mit dem ganzen Rumgestöhne. Das erste Semester an der neuen Uni war zwar nicht ohne und die Klausuren hatten es definitiv in sich. – Aber ich habe eine ganze Menge gelernt, fühle mich einigermaßen gerüstet für das, was da noch kommen mag, und bin darüber hinaus unheimlich froh, so nette Kommilitonen/-innen zu haben. Ich glaube, die nächsten Semester werden spannend, lehrreich und aufregend, sodass ich an das, was danach kommen mag, noch gar nicht denken möchte.

Achja, und mit der ganzen Zeit, die ich nun habe, kann ich mich auch endlich daran machen, Berlin ausführlicher zu erkunden. Es gibt so viele Museen, Theater, Kneipen, kleine Läden, die danach rufen, besichtigt und genutzt zu werden! Und wenn Schnee und Eis sich erstmal verkrümelt haben, kann ich auch endlich sagen, ich bin in der Hauptstadt angekommen.

Gerade habe ich im Editor entdeckt, dass man die Header-Farbe ändern kann. Das tue ich mit Vergnügen und der Hoffnung, dass es auch draußen bald wieder etwas bunter wird …



19. Januar 2010

Fundstück

1:00 am i’m still awake.
1:01 am you’re in my head.
1:02 am i think of your eyes.
1:03 am i smile.
1:04 am i try to sleep again.
1:20 am you’re still in my head.
1:30 am get out of my head.
1:40 am i still can’t sleep.
2:00 am i think of your lips.
3:00 am i’m tired.
4:00 am you. you. you.
5:00 am you’re still in my head.
6:00 am you’re in my heart.
7:00 am i finally fall asleep.
8:00 am i get ready for the day.

Via Le Love



31. Dezember 2009

Jahresrückblick 2009

Ich möchte bei diesem Jahresrückblick nicht zu sehr in die Tiefe gehen. Es ist unheimlich viel passiert, vieles hat sich verändert, doch bei nur wenigen Dingen halte ich es für angemessen, hier darüber zu schreiben. Ich möchte jedoch sagen, dass das Jahr 2009 mich in einiger Hinsicht verändert bzw. weitergebracht hat, ob ich nun wollte oder nicht.

Neben diesem ganzen Wirrwarr gab es in diesem Jahr einige große Einschnitte.
Da wäre zum Einen mein abgeschlossenes Bachelorstudium. Jahaa, seit August diesen Jahres könnte ich theoretisch immer ein B.A. hinter meinen Namen setzen, aber das wäre ja ein wenig zu dick aufgetragen ;) Thema meiner Bachelorarbeit war Die Liebesdarstellung im Eneas Heinrichs von Veldeke; mit ihr habe ich zahlreiche schlaflose Nächte verbracht, sie hat mich besonders in den letzten zwei Wochen vor der Abgabe nicht mehr losgelassen. Umso größer war die Erleichterung, als diese Zeit endlich vorbei war. Und umso größer der Stolz, als ich mein Bachelor-Zeugnis in der Hand hatte. Yeah!
Kurz darauf folgte der nächste große Einschnitt: Weg aus Aachen, zurück nach Münster, weg aus Münster, und auf nach Berlin. Ich kann es immer noch nicht ganz glauben, dass ich jetzt hier in der Hauptstadt sitze. Aber ich bereue diesen Schritt kein bisschen, auch wenn mir die Zeit in Aachen immer noch unheimlich fehlt.
Der Masterstudiengang der Editionswissenschaft war ebenfalls eine gute Wahl. Bisher kann ich wirklich nicht klagen, auch wenn ich jetzt schon ziemlichen Bammel vor den Klausuren habe. Dennoch: Die FU Berlin ist eine topp Uni! Im Vergleich zur RWTH Aachen das Paradies für ein geisteswissenschaftliches Studium. Doch, ich kann wirklich sagen, dass es mir hier ziemlich gut geht.

What’s more?
Da war das unheimlich tolle Haldern Pop Festival. Ich träume mich immer noch gerne dorthin zurück. Für mich der Innbegriff des Sommers 2009. Einfach wunderbar!
Dieses Jahr bin ich außerdem zu Twitter und damit zu einigen pl0gbars dazugestoßen. Auch wenn ich dafür immer noch schief angeguckt werde, ich bin sehr gerne zu diesen Treffen gegangen und finde es ziemlich schade, dass es pl0gbars in Berlin nicht wirklich gibt. Dafür dann die re:publica 2010! ;)
Im Frühjahr war ich mit Sophia in Wien, dann noch zweimal in Irland, doch leider war das alles viel zu kurz. Ich hoffe, 2010 schaffe ich es, mal richtig Urlaub zu machen.
Last but noch least war auch dieses Jahr wieder gespickt mit tollen Konzerten in Aachen, Köln, Berlin usw. Und ich bin mir sicher, dass das im Neuen Jahr nicht abnehmen wird. Im Gegenteil, die Neujahrsrevue mit Olli Schulz und Co. läutet das Konzertjahr 2010 gebührend ein.

Zuletzt möchte ich allen Menschen danken, die mich dieses Jahr begleitet und unterstützt haben; allen, die meine Launen ertragen, mich aufgeheitert, mich zum Lachen und Weinen gebracht haben. Ohne meine Freunde und Familie wäre ich dieses Jahr in vielen Situationen wirklich durchgedreht. Doch trotz allem kann ich sagen, dass ich viel Gutes aus dem Jahr 2009 mitnehme und optimistisch ins Neue Jahr starten werde.

Danke, ihr Lieben, und einen guten Rutsch!



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