6. Dezember 2009

Schreibflautenmischmasch



Schreibflaute, ja. Was machen mer da? Einfach einen kleinen Mix, damit alles, wovon ich noch berichten wollte, mal erwähnt wurde. Immerhin besser als gar nichts. Nicht wahr :)

Konzerte in Berlin?
Wo soll ich anfangen?
Da war einmal das fantastische Konzert von Jochen Distelmeyer im Postbahnhof. Sehr cool, dass Christoph mich begleitet hat, den ich bis dato nur virtuell kannte :) Das Konzert war grandios, Jochen ist einfach zu cool für diese Welt. Und außerdem noch unheimlich nett, wie uns vor der Garderobe von einer Frau gesteckt wurde, die bei seinem Label arbeitet. Unheimlich viele Blumfeld-Songs wurden gespielt und ganze vier Zugaben! Gerne wieder :)
Auch toll (aber anders toll) war Miss Li im Lido. Super Band, Schweden sind einfach die besten! Die Stimmung war grandios, es wurde getanzt bis zum Gehtnichtmehr, und Miss Li ist einfach so zuckersüß und hat so eine bomben Stimme. Großartig! Auch davon gerne bald wieder mehr.
Dann war da noch das Konzert von Tegan and Sara, das zwar ganz gut war, mir jedoch etwas zu elektronisch war. Die Schwestern waren unheimlich sympathisch, aber umgehauen hats mich leider nicht.

Plattenkritik?
Zum Konzert von Helgi Hrafn Jónsson habe ich es leider nicht geschafft. Dafür habe ich letztens1 von seinem Online-Promoter die CD zugeschickt bekommen, damit ich etwas darüber schreibe. Leider fiel das genau in mein Schreibtief :/ Ich hole es nun hiermit in aller Kürze so gut es geht nach:
Das Album For the Rest of My Childhood ist wie gemacht für kalte, graue Herbst- und Wintertage. Hauchzart, gewaltig, fröstelnd2 und mit einem ansteckenden Lachen singt der zarte Isländer seine Lieder, eins schöner als das andere. Mein Favorit ist nach wie vor Soft Targets3. Falls ihr auf Musik aus dem Norden steht, auf schräge Isländer à la Sigur Rós, wenn ihr noch ein tolles Weihnachtsgeschenk sucht – dieses Album ist wirklich perfekt! Und das meine ich sowas von ernst! Auch wenn diese Rezension nun leider in einer solchen Kurzform erscheinen musste …

Uni?
Läuft. Zwar ein wenig schleppend, weil es bei mir immer noch etwas chaotisch ist, aber das wird schon. Es gefällt mir auf jeden Fall richtig gut, vorneweg die Philologische Bibliothek. Die Mensa ist ebenfalls klasse4, die Kommilitonen sowieso, und wenn da nicht die Angst vor den Klausuren am Ende des Semester wäre, gäbe es wirklich keinen Grund zur Klage.

Umzug?
Geschafft. So langsam steht alles und ich hoffe, dass ich Ende dieser Woche auch alle Kisten ausgepackt sind.

Ansonsten?
Ein turbulentes Jahr, das sich da dem Ende zuneigt. Mein Umzug nach Berlin ist da noch die geringste Veränderung. Aber bisher fühle ich mich pudelwohl hier, was nicht zuletzt an den tollen Leuten liegt, die ich hier kennengelernt habe5, daran, dass ich meine Öcher immer noch um mich hab, ob übers Telefon oder live – ganz besonders natürlich dieses Wochenende, das einfach unendlich toll war!! -, daran, dass ich bisher noch gar nicht angepöbelt wurde in dieser Riesenstadt, und und und. Nächstes Jahr kann auf jeden Fall richtig durchgestartet werden, wenn sich die anfängliche Aufregung etwas gelegt hat und der Alltag übergreift. Ich freu mich darauf.

Doch, eigentlich läuft alles ziemlich gut momentan, von dem einen oder anderen (Gefühls-)Chaos abgesehen. Jetzt gerade sitze ich mit einem Teeadventskalender-Tee am Schreibtisch6, höre Jojos 50er-Jahre-Weihnachtsmix-CD, die Kerzen sind an und wenn mir nicht die Uni im Nacken säß, wäre ich ich bin gerade wunderbar entspannt.

  1. Ähäm, ist leider schon ein ganzes Weilchen her …[]
  2. Gänsehaut garantiert![]
  3. Unbedingt mal reinhören![]
  4. … wenn sie nicht gerade bestreikt wird ;) []
  5. Ja, Herr B., damit sind ganz besonders Sie gemeint! :) []
  6. Ja, endlich steht er!![]

25. November 2009

Twitter-Kalender zu gewinnen



Eigentlich habe ich noch zig ungeschrieben Blogartikel in der Warteschleife. Aber Zeitmangel, Lustlosigkeit und fehlender Einfallsreichtum haben es bislang verhindert, dass einer von ihnen den Weg aus meinem Kopf ins Netz findet. Doch bei dieser Sache musste ich eine Ausnahme machen! Immerhin gilt es, einen unheimlich stylishen Kalender zu ergattern!

Durch Miriams Tweet bin ich darauf aufmerksam geworden: Der Druckerei Blog hat einen ziemlich schicken Kalender entworfen, ganz im Twitter-Style, mit Vögeln, Fail-Whale und viel Gezwitscher.

kalender2010_twitter

Dazu gibt es eine schöne Aktion, die diesen Kalender unter die Leute1 bringt. Die Druckerei-Blog-Leute erklären genau, wie es geht.

Man muss:

… einen Tweet auf Twitter über die Aktion zu veröffentlichen und uns auf Twitter zu folgen. Erledigt man diese Aufgabe, zieht man automatisch ein Los und wandert in den Topf.

… oder:

… einen Blogbeitrag im eigenen Blog zu veröffentlichen und darin über die Aktion zu berichten. Um den eigenen Lesern etwas mehr Inhalt zu bieten, kann man beispielsweise auch schreiben, warum man Twitter süchtig ist, also woran man es feststellen kann. In diesem Blogbeitrag muss man natürlich die Aktion verlinken und freiwillig einen Link zu www.druckerei.de setzen. Jeder der das tut, bekommt definitiv drei Wandkalender. Bei der Verlosung nimmt man damit also nicht teil. Der Gewinn ist gesichert! Damit wir jeden Blogbeitrag finden, ist es sinnvoll seinen Beitrag in den Kommentaren zu nennen.

Gesagt, getan :) Ich hätte dann gern einen ;) Mehr Inhalt biete ich selbstverständlich auch:
Dass ich Twitter verfallen bin, ist wohl mittlerweile keine Neuigkeit mehr2. Viele verstehen immer noch nicht den Sinn dahinter. Nun, was soll ich sagen. Twitter ist Sprachrohr, Informationsquelle, Unterhaltungs- und Kommunikationsmedium, innovativ, aktuell, stylisch. Wer es immer noch nicht versteht, dem kann ich nur empfehlen, es einmal selbst auszuprobieren. In der Kürze liegt die Würze, heißt es, und Twitter gibt dieser Volksweisheit ein ganz neues Gewand. 140 Zeichen sind ziemlich wenig; doch fällt so überflüssiges Geschwafel weg, man muss das, was man der Welt mitteilen möchte, so knapp wie möglich auf den Punkt bringen. Dieses dann noch witzig, schlau, frech zu verpacken, ist die ganze Kunst. Twitter beantwortet nicht nur die Frage What are you doing? Es wirft neue Fragen auf, regt Diskussionen an, gibt Denkanstöße und bringt mich immer wieder zum Schmunzeln.
Und wer es jetzt immer noch nicht verstanden hat – selbst Schuld ;)

Ich freue mich schon sehr auf den Kalender! Und da ich dann noch zwei übrig hab3, können sich nun blitzschnell zwei meiner Leser melden, die gerne einen solchen Kalender unterm Weihnachtsbaum liegen haben möchten :) Und los!

  1. Wahrscheinlich hauptsächlich Twitteraner …[]
  2. Hihi, jaja, liebe Facebook-Freunde ;) []
  3. Da stand doch was von drei Kalendern pro Blogeintrag??[]

13. Juni 2009

Videoaufzeichnung von Patrick Watson im Melkweg



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Kleiner Nachtrag zum Konzertbericht über Patrick Watson: Über Twitter habe ich einen Link bekommen, der zu der Videoaufzeichnung des Konzerts im Melkweg führt. Wunderschön! Bitte, bitte unbedingt anschauen! Ganz ähnlich war es auch im Luxor, wenn auch mit einer etwas variierten Setlist und mehr Intimität, weil kleiner. Anschauen und aufs Haldern freuen! :)

Das Foto stammt von derselben Homepage, auf der auch der Link zu finden ist.

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