22. Februar 2010

Wenn erst einmal Frühling ist, dann …



~ Fenster putzen ~ Fahrrad fahren ~ Obstkuchen backen ~ den Wintermantel in den Schrank verbannen ~ durch die Gegend laufen, ohne auf Glatteis achten zu müssen ~ Café Solvey ~ Tulpen ~ Schneeglöckchen ~ Osterglocken ~ hellgrünes Laub ~ in den Park gehen ~ draußen sitzen ~ Biergarten ~ von der Sonne geweckt werden ~ warmer Regen ~ Gummistiefel ~ Heuschnupfen ~ Farbe statt Grau ~ Lachen ~ die Fenster weit aufreißen ~ Eis essen ~ Schmetterlinge ~ ♥ ~ …

31. Dezember 2009

Jahresrückblick 2009



Ich möchte bei diesem Jahresrückblick nicht zu sehr in die Tiefe gehen. Es ist unheimlich viel passiert, vieles hat sich verändert, doch bei nur wenigen Dingen halte ich es für angemessen, hier darüber zu schreiben. Ich möchte jedoch sagen, dass das Jahr 2009 mich in einiger Hinsicht verändert bzw. weitergebracht hat, ob ich nun wollte oder nicht.

Neben diesem ganzen Wirrwarr gab es in diesem Jahr einige große Einschnitte.
Da wäre zum Einen mein abgeschlossenes Bachelorstudium. Jahaa, seit August diesen Jahres könnte ich theoretisch immer ein B.A. hinter meinen Namen setzen, aber das wäre ja ein wenig zu dick aufgetragen ;) Thema meiner Bachelorarbeit war Die Liebesdarstellung im Eneas Heinrichs von Veldeke; mit ihr habe ich zahlreiche schlaflose Nächte verbracht, sie hat mich besonders in den letzten zwei Wochen vor der Abgabe nicht mehr losgelassen. Umso größer war die Erleichterung, als diese Zeit endlich vorbei war. Und umso größer der Stolz, als ich mein Bachelor-Zeugnis in der Hand hatte. Yeah!
Kurz darauf folgte der nächste große Einschnitt: Weg aus Aachen, zurück nach Münster, weg aus Münster, und auf nach Berlin. Ich kann es immer noch nicht ganz glauben, dass ich jetzt hier in der Hauptstadt sitze. Aber ich bereue diesen Schritt kein bisschen, auch wenn mir die Zeit in Aachen immer noch unheimlich fehlt.
Der Masterstudiengang der Editionswissenschaft war ebenfalls eine gute Wahl. Bisher kann ich wirklich nicht klagen, auch wenn ich jetzt schon ziemlichen Bammel vor den Klausuren habe. Dennoch: Die FU Berlin ist eine topp Uni! Im Vergleich zur RWTH Aachen das Paradies für ein geisteswissenschaftliches Studium. Doch, ich kann wirklich sagen, dass es mir hier ziemlich gut geht.

What’s more?
Da war das unheimlich tolle Haldern Pop Festival. Ich träume mich immer noch gerne dorthin zurück. Für mich der Innbegriff des Sommers 2009. Einfach wunderbar!
Dieses Jahr bin ich außerdem zu Twitter und damit zu einigen pl0gbars dazugestoßen. Auch wenn ich dafür immer noch schief angeguckt werde, ich bin sehr gerne zu diesen Treffen gegangen und finde es ziemlich schade, dass es pl0gbars in Berlin nicht wirklich gibt. Dafür dann die re:publica 2010! ;)
Im Frühjahr war ich mit Sophia in Wien, dann noch zweimal in Irland, doch leider war das alles viel zu kurz. Ich hoffe, 2010 schaffe ich es, mal richtig Urlaub zu machen.
Last but noch least war auch dieses Jahr wieder gespickt mit tollen Konzerten in Aachen, Köln, Berlin usw. Und ich bin mir sicher, dass das im Neuen Jahr nicht abnehmen wird. Im Gegenteil, die Neujahrsrevue mit Olli Schulz und Co. läutet das Konzertjahr 2010 gebührend ein.

Zuletzt möchte ich allen Menschen danken, die mich dieses Jahr begleitet und unterstützt haben; allen, die meine Launen ertragen, mich aufgeheitert, mich zum Lachen und Weinen gebracht haben. Ohne meine Freunde und Familie wäre ich dieses Jahr in vielen Situationen wirklich durchgedreht. Doch trotz allem kann ich sagen, dass ich viel Gutes aus dem Jahr 2009 mitnehme und optimistisch ins Neue Jahr starten werde.

Danke, ihr Lieben, und einen guten Rutsch!

1. April 2009

April, April!



marini Tatsächlich, da haben mich doch vorhin zwei kleine Mädchen auf den Arm genommen. Ich habe den ganzen Tag daran gedacht, dass heute der 1. April ist, habe vergeblich versucht, mir selbst einen Aprilscherz auszudenken und mit fest vorgenommen, auf keine Zeitungsente oder Sonstiges hereinzufallen.
Vorhin kam ich dann vom Einkaufen wieder und an der Haustür standen zwei etwa siebenjährige Mädchen auf Inline-Skates mit selbstgemachtem Eis in der Hand. Nachdem ich mein Fahrrad abgeschlossen hatte, entdeckte ich einen Marienkäfer an meiner Einkaufstüte, den ich, tierlieb wie ich nunmal bin, nicht mit reinnehmen, sondern stattdessen wieder in seine Freiheit entlassen wollte. Den Kindern entging das natürlich nicht, sie fragten, ob sie ihn haben dürften und erzählten mir dann von diversen Marienkäfer-Erlebnissen, die sie bisher schon hatten. Der Käfer machte sich unterdessen übrigens aus dem Staub. Ganz beiläufig, verwundert und neugierig bemerkte dann eins von den Mädchen, wieso ich eigentlich gelbe Haare hätte. Mein etwaiger Gedankengang: Gelbe Haare?! Was?? … Marienkäfer … gelbes Sekret, das die immer hinterlassen?! Vielleicht hab ichs mir aus Versehen in die Haare geschmiert?? Oh scheiße! Nunja, nach ein paar Sekunden Verwirrung meinerseits wurde das ganze mit einem lauten April, April! und darauffolgendem Gelächter aufgelöst.

Es war einfach so klar :D Ich sollte etwas an meiner Leichtgläubigkeit besonders Kindern gegenüber tun.

Das Foto stammt von Marita Franzen, gefunden habe ich es hier.

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