29. August 2009

Erkenntnisse nach drei Jahren Aachen



Heute bin ich quasi endgültig aus Aachen verschwunden. Nach einer schönen Abschiedsfete gestern habe ich heute meinen Rest-Kram zusammengepackt und bin nach Münster gedüst, bevor es nächsten Monat irgendwann nach Berlin geht. Natürlich muss ich in letzter Zeit viel über meine Zeit in Aachen nachdenken und ich bin zu folgenden Erkenntnissen im Bezug auf das Herz des Rheinlands gekommen:

  • Die Streuselbrötchen von Moss sind tatsächlich am besten. Genau wie eine Kommilitonin es mir in der ersten Uni-Woche prophezeit hatte.
  • Ich habe erst an meinem letzten Abend in Aachen die angeblich typisch Öcher Verabschiedungsfloskel “Adieda” kennengelernt.
  • Die Nähe zu Holland im Bezug auf das günstige Erstehen von Bier ist nicht zu verachten.
  • Auch nach drei Jahren Fahrrad fahren in Aachen sind die Berge immer noch Grund genug für ausgiebige Schimpftiraden. Es lebe das platte Land!
  • Die Erkenntnisse im Bezug auf die Aachener Männer würden hier zu weit führen. Hinfahren und selbst erleben, rate ich. Die Erzählungen glaubt einem ja doch keiner.
  • Die Verkehrsführung in Aachen hat sich in den letzten drei Jahren kein Stück verbessert. Durch Baustellen wie z.B. die am Boxgraben wird es eigentlich nur schlimmer.
  • Wenn es einen Preis für die Stadt mit den meisten hässlichen Bauwerken gäbe, wäre Aachen definitiv ganz vorne dabei1.
  • Ja, in Aachen regnet es viel, aber: auch nicht mehr als in Münster. Diese ganze “es aachent”-Sache finde ich ziemlich albern, muss ich sagen.
  • Es gibt niemanden, der so schön öchert wie Bäckereifachverkäuferinnen!
  • Printen hauen mich immer noch nicht so vom Hocker.
  • Ich weiß nun, was “Plümmo”, “Au Hur!” und “Och Herm” bedeuten.
  • Montage und Donnerstage muss man einfach in der “Kiste” verbringen!
  • Aachen ist eine wunderschöne Stadt, die mir unglaublich ans Herz gewachsen ist, und die ich wie verrückt vermissen werde. Trotz aller Macken. Aachen, Liebschen, Schätzelein, isch han disch gern! :)
  1. Ich sag nur: Uniklinikum, Super-C, Bushaltestelle am E-Brunnen, dieses merkwürdige Lernraumding neben der Anglistik, von dem ich mir nie den Namen merken kann …[]

27. Juni 2009

Michael Jackson – In Memoriam



Zwar wurde der Tod Michael Jacksons bereits überall thematisiert, doch möchte ich dem King of Pop dennoch einen Eintrag auf meinem Blog widmen. Ich war wirklich erschüttert, als ich in der Nacht von Donnerstag auf Freitag über den Tagesschau-Newsletter davon erfahren hab. Ich dachte erst an einen schlechten Scherz. Aber es ist nun leider bittere Wahrheit und ich finde es wirklich bedauerlich, dass dieser Mann mit nur 50 Jahren sterben musste. Ich war zwar nie ein großer Fan und er tat mir eigentlich nur noch Leid; aber ich war nie gegen ihn und glaube auch bis heute nicht, dass an den Gerüchten über sexuellen Missbrauch von Kindern etwas dran ist. Fest steht, dass mit Michael Jackson die Ikone einer Generation stirbt, eine Legende.

Obwohl es schon 14 Jahre her ist, kann ich mich noch genau an diesen absolut gigantischen Auftritt bei Wetten, dass …? erinnern. Ich war damals neun Jahre alt und weiß es noch, als wäre es gestern gewesen. Ein genialer Künstler, der leider viel zu früh von uns gehen musste.

11. April 2009

Mein ♥ schlägt für Münster



Ich bin nun wieder seit drei Tagen in Münster und bin einfach jedesmal aufs Neue platt: Diese Stadt ist einfach so toll! Egal ob Domplatz, Kanal, Eisdiele in Gievenbeck, oder der heimische Garten – es ist einfach überall schön! :) Und natürlich erst recht bei diesem bomben Wetter!

promenade

Und noch was: Fahrradfahren in Münster ist und bleibt einfach ein Lebensgefühl für sich und steht auf meiner Liste der schönsten und unersetzbarsten Dinge überhaupt unter den Top 5. Mindestens!

Und trotzdem zieht es mich immer wieder weg von hier – vielleicht gerade deswegen, weil das Wiederkommen immer aufs Neue ein Hochgefühl hervorruft. Hach :)

Das Foto stammt von jw23.

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