Flaute im virtuellen Tagebuch
Letztens hat sich jemand1 beschwert, dass es in meinem Blog nur noch so selten neue Einträge gäbe. Recht hat er und das bemängele ich selbst oft genug. Das Ding ist nur, dass in meinem Leben und um mich herum momentan so viele Sachen passieren und Umbrüche stattfinden, die in dieser meiner Nische des Internets leider rein gar nichts verloren haben. So gerne ich aus dem Nähkästchen plaudere und so persönlich es manchmal auch wird, irgendwo gibt es eben doch Grenzen. Natürlich könnte ich euch von meinem Abschiedsschmerz im Bezug auf Aachen berichten, über meine Angst, die die Umsiedlung nach Berlin begleitet, über die Gefühlslosigkeit, die sich manchmal breit macht, und das Gefühlschaos, das damit paradoxerweise einhergeht. Ich könnte über alles Mögliche schreiben, das mich momentan bewegt. Doch wie gesagt, das ginge ein wenig zu weit. Für solche Sachen ist dann doch das altbewährte Tagebuch zuständig, mit Stift und Papier, ihr wisst schon. Deshalb schreibe ich hier momentan wenn überhaupt lieber über Geplänkel wie HIMYM, das mit alldem nichts zu tun hat. Vielleicht ergeben sich ja demnächst auch noch ein paar Anekdötchen, die ich zum Besten geben kann. Aber mehr ist momentan nicht drin, fürchte ich. Doch ich bin optimistisch, dass, wenn sich erstmal alles ein wenig normalisiert hat, auch mein Blog wieder aufleben wird, voll mit neuen Eindrücken vom Leben in der Großstadt. Habt Geduld und seid gespannt; ich bin es auf jeden Fall.
- Ja, du, genau du! ;) [↩]


