Liebeserklärung an die deutsche Sprache
Gerade bei einer Daten-Aufräumaktion gefunden :)

Leider ist es etwas unscharf, aber ich hoffe, man kann die Idee dahinter trotzdem erkennen :)
Gerade bei einer Daten-Aufräumaktion gefunden :)

Leider ist es etwas unscharf, aber ich hoffe, man kann die Idee dahinter trotzdem erkennen :)
Momentan fühle ich mich mal wieder wie in einem Schwebezustand. Meinen Bachelor habe ich fast in der Tasche. Uns trennen im Grunde nur noch zwei Hausarbeiten (die ich endlich mal schreiben sollte!), ein Praktikumsbericht (dito), ein weiterer Leistungsnachweis im nächsten Semester und die Bachelorarbeit selbst. Also im Grunde ist er zum Greifen nah, der Bachelor of Arts.
Aber was dann???
Einen Master will ich auf jeden Fall machen, das steht fest. Doch wenn ich den einfach auch in Germanistik und/oder Anglistik mache, kann ich im Grunde gleich Hartz IV beantragen. Das habe ich nach der Lektüre zahlreicher Artikel über Berufsperspektiven in den verschiedenen Studiengängen leider resignierend feststellen müssen. Um damit einen Job zu kriegen, müsste man entweder ein äußerst glückliches Händchen haben, sich mit wenig zufrieden geben oder irgendwelche Zusatzqualifikationen anstreben. So sieht es nun einmal aus.
In einem ähnlichen Artikel habe ich dann letztens das erste Mal von sogenannten nichtkonsekutiven Masterstudiengängen gelesen. D.h. ein Master, der nicht den Bachelor vertieft, sondern erweitert, bei dem das Bachelorfach keine Voraussetzung ist. Und die gehen dann tatsächlich in alle möglichen Richtungen. Im Moment ziehe ich ja schon alle verrückten Möglichkeiten in Betracht, von BWL (Ähähähä, ich glaube, äh, nein.) über Europäische Studien bis hin zu Editionswissenschaft. Letzteres wäre tatsächlich gar nicht so abwegig1. Allerdings kann man das Fach nur in Berlin studieren2. Und ich weiß nicht, ob ich wirklich bereit bin, zwei Jahre in dieser Riesenstadt zu leben! Auf der anderen Seite wäre es auch irgendwie ziemlich geil – allein wenn ich mir überlege, wieviele Konzerte ich mir dort angucken könnte …! Nunja. Ich denke, dort werde ich mich auf jeden Fall schon einmal bewerben. Aber es wäre natürlich nett, wenn ich noch ein paar andere Alternativen hätte.
Falls jemand einen Geistesblitz hat, eine Idee oder Information, nichts wie her damit :) Wie gesagt, ich bin momentan für so ziemlich alles offen.
Mein neuer aktueller Favorit hat mit deutschem Melancholie-Indie wenig gemeinsam. Obwohl der Melancholie-Anteil bei den Balladen von Antony and the Johnsons wohl noch um Einiges höher ist, dazu ergänzt mit viel Klavier, Orchester und großem Kino.
Ich bin auf diese New Yorker Band durch einen Gratisdownload bei Tonspion aufmerksam geworden. Mit Aeon habe ich auch direkt eins meiner absoluten Lieblingslieder des neuen Albums The Crying Light gefunden – einfach nur herzzerreißend. Man wird förmlich mitgerissen, es ist so so so schön! Unbedingt mal reinhören! Das Album habe ich mir dann gestern auch tatsächlich direkt gekauft und meine Begeisterung hat sich nicht verringert. Im Gegenteil! Ein wirklich zerbrechliches, gewaltiges, gefühlvolles Werk über Liebe, Schmerz, und zwischen den Zeilen auch Geschlechteridentität. Neben Aeon finde ich Kiss my name und Daylight and the sun am gelungensten. Hört’s euch an!
Eigentlich hätte ich sogar die Chance, Antony And The Johnsons live zu sehen, allerdings sind die Preise für die Tickets ein wenig überm Limit. Leider. Leider. Aber ich habe ja die kleine Hoffnung, dass das Haldern-Team die Band ebenso toll findet wie ich?! Man wird sehen :)