Sex and the City – der Film
Ja, ich gebe es zu, ich gehöre wie ca. 90% der übrigen serienguckenden Frauen in die Schublade, die man getrost mit Sex and the City-Fans betiteln kann. Als die Serie noch auf Pro7 lief, gehörte es zu meinem wöchentlichen Dienstagabendprozedere, Carrie und Co. bei ihren lustigen, nicht-jugendfreien, herzergreifenden Geschichten zuzuschauen und mitzufiebern. Natürlich ist es Teil der amerikanischen Trash-TV-Kultur und ja, ich weiß, das Frauenbild, das da vermittelt wird, ist einfach nur niveaulos: Klamotten und Sex bestimmen das Leben, frau kocht nicht, sondern geht essen, frau fährt nicht selber Auto, sondern nimmt sich ein Taxi usw. Drauf geschissen :D Ich habe selten so gelacht wie bei dieser Serie.
Da liegt es natürlich nahe, sich auch den gerade erschienenen Kinofilm anzusehen :) Also habe ich es mir gestern zusammen mit Anne, Isa und Romy im Kinosaal gemütlich gemacht, der einen für Aachen völlig untypischen Anblick bot: es waren vielleicht zehn Männer im Saal, und die waren garantiert in Begleitung ihrer Freundin oder schwul ;) Anders könnte kein Mann diesen Film aushalten. Ein wunderbarer Film, jeglicher schlechter Kritik zum Trotz! Einfach nur herrlich, ich lag am Boden vor Lachen und musste mir auch die eine oder andere Träne wegwischen. Einfach hochromantisch, urkomisch und im typischen Sex and the City Stil. Zwar ging es weniger um Sex als um die Liebe, Miranda und Charlotte haben Kinder und sind verheiratet, mittlerweile sind sie auch jenseits der 40, aber die Themen werden mit der gleichen Portion Humor behandelt wie das von den Bienchen und den Blümchen, und allein der Anblick von der nackten und nur mit selbstgemachtem Sushi bedeckten Samantha oder den unglaublichen Outfits der vier Frauen machen diesen Film sehens- und liebenswert! Unbedingt anschauen! :)
