Idioms & Co.



Als ich gestern einen Essay von 500 Wörtern für Written English schreiben musste (über ein Thema unserer Wahl, ich habe über Sigur Rós geschrieben … ich weiß noch nicht, ob ich mich da nicht verrant habe …), habe ich nach langer Zeit meine Unterlagen vom Sprachkurs in Irland herausgeholt, meine Vorbereitungen für das Proficiency-Exam, um darin vielleicht einen Anstoß zu finden. Schon beachtlich, was wir da gelernt haben! Allein die hunderttausend idiomatic expressions, die unser Lehrer Austen immer wieder eingeworfen hat, und dann natürlich zig Essays, Letters, Proposals etc., die wir schreiben mussten.
Besonders gut fand ich die Einleitung, die ich Austens Rat folgend für Paper 5 des Exams – Speaking – geschrieben und auswendig gelernt hatte. Leider wurde ich in der Prüfung aus Zeitmangel nach anderthalb Sätzen unterbrochen, aber euch möchte ich dieses Stück selbstzentrierter Rhetorik nicht vorenthalten ;)

I come from an adorable city, without much hustle and bustle, in Germany. After I graduated from school last year, I decided to go abroad for one year in order to widen my horizon. Temporarily, I am working as an au-pair close to Dublin and I’m over the moon as my au-pair family is absolutely fabulous. My au-pair mom is no slave-driver at all and I am deeply moved by the way the family involves me in their family life. However, the fly in the ointment is that I don’t have very much leisure time, but it’s really flying in the face of nature that children need much attention, therefore it doesn’t really bother me.

:D Ich musste so lachen, als ich diesen Text wiederentdeckt habe. Einfach nur übertrieben. The fly in the ointment – das hatte ich ganz vergessen! Also auch hier gilt: nicht für die Schule, für’s Leben lernt man! ;)

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