11. Februar 2008

Stöckchen: Mein Blog und so.



Meine Güte, im Moment fliegen mir die Stöckchen ja reihenweise nur so zu, was geht ab? :) Aber dieses hier ist ein besonders nettes vom Andi, das sich im Allgemeinen rund um die ganze Bloggerei und im Besonderen um meinen kleinen netten Blog dreht. Nun denn, los gehts:

1. Was bedeutet dir dieser Blog?
Ziemlich viel. Ziemlich sehr viel. Wirklich ziemlich sehr sehr viel! :) Doch, ehrlich gesagt, lese ich mir manche Artikel immer wieder durch, genau wie die Kommentare dazu. Eine Form von Narzissmus? Ich weiß es nicht, aber es ist dann eben doch ein kleines Stück Schreibkunst, das man da fabriziert, selbst wenn es nur in so einem kleinen Rahmen passiert.

2. Welcher Kommentar hat dir viel bedeutet oder gut gefallen? Poste ihn!
Von meiner Mama einer :) Und zwar zu “diesem”:http://vreni.dasblogt.de/article/171/herzlichen-glueckwunsch-astridherzlichen-glueckwunsch-astrid Artikel.

WUNDERBAR!

— Mama Helga Nov 16, 12:15 PM

:)

3. Ist das Schreiben in deinem Blog Last, Lust, Bedürfnis oder etwas Anderes?
Last? Nein! Lust? Ja, irgendwie schon. Bedürfnis? Mit Sicherheit spielt mein Mitteilungsbedürfnis da eine sehr große Rolle. Wenn mich etwas beschäftigt – egal ob positiv oder negativ -, muss ich es einfach heraustrompeten und der ganzen Welt erzählen. Oder zumindest ein paar Leuten. Und meist eben auch der Blogspähre ;)

4. Ist dein Blog “einer unter vielen” oder “ganz speziell”?
Nunja, für mich ist er schon sehr speziell :) Es steckt eben unheimlich viel ich hier drin. Aber unter den bestimmt hundertmillionentausendzwölftrilliardenfantastillionenkommazwei Blogs, die es so gibt, ist dieser hier sicher ein winzig kleiner.

5. Welche Ziele hat dein Blog?
Frieden auf Erden herstellen. Die Regenwälder retten. Das Welthungerproblem lösen. In die Welt der Reichen und Schönen Eintritt erlangen. Und vor allem, mich und meine Leser mit kleinen Geschichtchen erfreuen und mein oben erwähntes Mitteilungsbedürfnis befriedigen.

6. Welche Gegebenheiten könnten dazu führen, deinen Blog zu löschen?
Der Einbruch des gesamten World Wide Webs?

7. Wie reagieren Leute aus deinem “real life” auf deine Blogtexte?
Ein paar meiner Stammleser hinterlassen regelmäßig Kommentare, andere sprechen mich nur so darauf an. Besonders witzig, wenn ich etwas erzählen will und dann unterbrochen werde: “Jaja, das hab ich letztens in deinem Blog gelesen!”. Doch, insgesamt wird er zumindest zur Kenntnis genommen :)

8. Könntest du “blogsüchtig” sein oder werden?
Tja, wenn es als süchtig gilt, dass ich mir bei manchen Alltagssituationen schon ausdenke, wie ich das auf meinem Blog in Worte fassen werde, mir spontan Titel zu Artikeln einfallen oder mir irgendwann völlig aus dem Zusammenhang gerissen etwas einfällt, das ich hätte besser oder anders schreiben können – dann bin ich es wohl. Aber das hört sich ja so negativ an ;)

9. Zwei gute und zwei schlechte Seiten am Bloggen?
Gut ist, dass ich 1. manche Sachen nicht immer wieder erzählen muss, sondern einfach auf einen Artikel in meinem Blog verweisen kann ;) und dass man 2. andere lustige, interessante, merkwürdige, coole Blogs und Blogger kennenlernt und auch hier immer wieder feststellen kann, dass die (Internet-)Welt ein Dorf ist.
Schlecht ist, dass man noch länger vorm PC klebt, als man es ohnehin schon tut – ich wollte übrigens eigentlich erst demnächst auf dieses Stöckchen antworten, konnte es mir aber wieder mal nicht verkneifen und sollte dabei schon längst schlafen … Und als zweiten Negativaspekt könnte ich jetzt den Verfall sozialer (“realer”) Kontakte nennen. Aber das stimmt einfach nicht und deswegen füge ich einen dritten positiven Punkt hinzu, nämlich dass die realen sozialen Kontakte um einige virtuelle bereichert werden :)

Und weiter reiche ich dieses Stöckchen an meine Server-Nachbarn Kris und Miriam :) Gute Nacht!

Ist es eigentlich nun der oder das Blog?? Ich habs immer noch nicht ganz verstanden.

8. Februar 2008

Der Blick durch die Jalousie …



… zeigt einen wunderbar blauen Himmel und Sonnenschein :))

rollo

Das ruft doch geradezu: “Bleib’ nicht drinnen, geh’ raus und genieß’ das Wetter!” Tja, das beißt sich eigentlich mit meinen Hausarbeitsplänen, aber ein bisschen MUSS man das einfach ausnutzen. Also treffe ich mich nachher mit Dinah und Nina und wir gehen am Lousberg spazieren :) Und vielleicht finden wir ja noch eine Eisdiele, die geöffnet hat?

Einen wunderschönen, sonnigen, stressfreien Freitag wünsche ich euch allen!

3. Februar 2008

Stöckchen: Seite 123



Huoah, ich habe gerade bei der Miriam ein sehr tolles Stöckchen gesehen, das ich mir ganz dreist einfach mal stibitzen werde, weil ich es natürlich direkt ausprobieren musste und euch werter Leserschaft das Ergebnis nicht vorenthalten möchte ;) Und so gehts:

1. Nimm das nächste Buch in deiner Nähe mit mindestens 123 Seiten.
2. Schlage Seite 123 auf.
3. Suche den fünften Satz auf der Seite.
Edit Habe aus Versehen den dritten genommen. Aber egal ;)
4. Poste die nächsten drei Sätze.
5. Wirf das Stöckchen an drei Blogger weiter.

Gesagt, getan :)

PROKTOPHANTAMIST. [...] Heut, seh ich, will mir nichts gelingen;
Doch eine Reise nehm ich immer mit
Und hoffe, noch vor meinem letzten Schritt
Die Teufel und die Dichter zu bezwingen.
MEPHISTOPHELES. Er wird sich gleich in eine Pfütze setzen:
Das ist die Art, wie er sich soulagiert,
Und wenn Blutegel sich an seinem Steiß ergetzen,
Ist er von Geistern und von Geist kuriert.
[Zu Faust, der aus dem Tanz getreten ist.]
Was lässt du das schöne Mädchen so fahren,
Das dir zum Tanz so lieblich sang?1

Na das war doch mal ein literarischer Leckerbissen! Vor allem bin ich noch gar nicht so weit mit dem Lesen und habe keine Ahnung, worum es in der Szene geht. Den Faust habe ich letztens gekauft, als ich bei der Meyerschen zugeschlagen hab :) Ein Buch, das man als Germanistin wohl gelesen haben sollte. Bis jetzt auch sehr spannend :)

Da ich das Stöckchen selbst geklaut habe, lasse ich es hier liegen und wer mag, kann es sich holen.

  1. Goethe, Johann Wolfgang: Faust. Erster und zweiter Teil. Mit einem Nachwort, Anmerkungen und einer Zeittafel von Sybille Demmer. 9. Auflage. Deutscher Klassiker Verlag: München 1997, S. 123.[]

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