Morgens, 6:52 in Aachen
Freitag. Semesterferien aka vorlesungsfreie Zeit. Wecker auf 9:11 gestellt. Und was mache ich? Seit 5h kann ich nicht mehr schlafen und versuche zwanghaft, an irgendetwas Monotones, Langweiliges und Friedliches zu denken. Tja, stattdessen habe ich nun einen Ohrwurm von Chop Suey. Das Lied ist übrigens Schuld daran, dass es höllisch weh tut, wenn ich meinen Kopf nach rechts drehe – ich muss mir am Mittwoch im Nightlife irgendwie einen Nackenmuskel gezerrt haben oder so. Und dabei headbange ich wahrscheinlich noch total harmlos und ja auch wirklich nicht oft. Tja, Anfängerfehler. Jetzt versuche ich also, mich mit dem neulich erstandenen Oh, Inverted World von den großartigen Shins wieder ein wenig auf den Boden der Tatsachen (früh morgens, müde, schlafen wollen) zu holen. Und mich nach Garden State zurück zu träumen. Einfach so lustig. Und voll schöööön.
Ich gebe zu, dieser Artikel ist mehr als sinnlos. Er ist eigentlich auch nur dazu da, dass ich mich in diesen frühen, menschenleeren Stunden mitteilen kann. D.h. eben war mein Bruder schon online. Und ich höre Schritte auf dem Flur. So ganz alleine bin ich dann wohl doch nicht :)
Ich werde jetzt noch ein wenig meinen Goethe weiterlesen und die Zeit bis zu meinem eigentlichen Aufstehen vertrödeln. Beim nächsten Ton ist es 7:12.
