11. März 2010

Lieblingsplätze und -plätzchen (2)

Ein kleiner Fleck Erde am Niederrhein, unweit der holländischen Grenze. Zwischen Bauernhöfen und Wiesen, zwischen Kuhfladen und Mückenschwärmen gibt es da ein kleines Festival. Und so viele Lieblingsplätzchen an einem so kleinen Lieblingsplatz sind sonst wirklich schwer zu finden.

Der See.

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Überall fröhliche Festivalbesucher, eine willkommene Abkühlung für heiße Augusttage, Wasserball, schwimmen, sich treiben lassen, in der Dämmerung die Musik der Hauptbühne herüberschallen hören …

Das Campinggelände.

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Alles ist relativ sauber, man setzt auf gute Nachbarschaft und auch die Kuhfladen stören kaum. Zelte, Pavillions, Luftballons, Gitarre, Lagerfeuer, grillen, “Werwölfe aus dem Düsterwald”, relaxen …

Das Spiegelzelt.

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Ein altes Zirkuszelt, dessen Name von den unzähligen Spiegeln an den Zeltwänden und den vielen Farben, die durch die Buntglasfenster ins Innere des Zeltes strömen, her rührt. Holzboden, eine kleine Bühne, ein kühles Bier, Jubel, verschwitzte Leute, intime Atmosphäre, Stille, zuhören, Applaus …

Das Festivalgelände.

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Eine Bühne, ganz viel Platz. Merchandise, Kinderlachen, Entspannung, in der Sonne sitzen, in den Schatten flüchten, ein Becher kühles Wasser, Luftballons, Seifenblasen, eine kühle Dusche, Gekreische, Grinsegesichter, Musik bis zur Dämmerung und weiter …

Oh, wie freu ich mich auf das diesjährige Haldern Pop Festival!



27. Februar 2010

Lieblingsplätze und -plätzchen (1)

MünsterBronze Vielleicht liegt es am gerade anbrechenden Frühling, vielleicht daran, dass ich momentan völlig stressfrei bin – vielleicht aber auch einfach an der Unausweichlichkeit der Tatsache: Diese paar Tage in Münster haben mir wieder gezeigt, wie wunderschön diese Stadt doch ist und wie gut es sich hier leben lässt. Was für ein Glück hatte ich, dass ich hier aufgewachsen und zur Schule gegangen bin. Auch wenn sich viel verändert hat und immer wieder verändern wird, nach wie vor ist es pure Lebensfreude, mit dem Fahrrad in die Stadt zu fahren, auch wenn es ein bisschen regnet, was soll’s!
Da gibt es zum Beispiel das Cinema, Kulturkino, Café und Bistro in einem; das Extrablatt in Münster ist nach wie vor das beste (Von wegen, in einer Kette sind alle Filialen gleich!); es gibt die Altstadt mit Prinzipalmarkt, Promenade und Domplatz, es gibt den Aasee, das Theater, es gibt zig Eisdielen und kleine tolle Läden1. Es gibt den Hafen, den Hawerkamp, das Gleis 22, Green Hell, die roestbar2, das Kreuzviertel ja sowieso, den Schlossgarten … Und, und, und.

Auch wenn ich nach wie vor erstmal nicht wieder zurückkommen möchte, ich schließe längst nicht aus, dass ich nicht irgendwann wieder hier sesshaft werde. Wer weiß das schon. Also jeder, der die Möglichkeit hat, einmal nach Münster zu fahren, sollte sie nutzen – und die Stadt mit dem Rad in aller Ruhe erkunden!

Foto: Florian Adler, September 2005

  1. Z.B. den hier und diesen hier.[]
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22. Februar 2010

Wenn erst einmal Frühling ist, dann …

~ Fenster putzen ~ Fahrrad fahren ~ Obstkuchen backen ~ den Wintermantel in den Schrank verbannen ~ durch die Gegend laufen, ohne auf Glatteis achten zu müssen ~ Café Solvey ~ Tulpen ~ Schneeglöckchen ~ Osterglocken ~ hellgrünes Laub ~ in den Park gehen ~ draußen sitzen ~ Biergarten ~ von der Sonne geweckt werden ~ warmer Regen ~ Gummistiefel ~ Heuschnupfen ~ Farbe statt Grau ~ Lachen ~ die Fenster weit aufreißen ~ Eis essen ~ Schmetterlinge ~ ♥ ~ …



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